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Hey ihr Lieben,
Migg hier! In diesem Artikel schauen wir uns das Thema Deadnaming mal etwas genauer an. Denn was genau verbirgt sich eigentlich hinter diesem sperrigen Wort "Deadnaming"? Ganz einfach: Es geht um Respekt, Anerkennung und Würde – und darum, wie wir miteinander umgehen.
Stellt euch vor, ihr habt endlich euren Namen gefunden. Den Namen, der *wirklich* zu euch passt, der eure Identität, euer wahres Ich ausdrückt. Und dann kommt jemand und benutzt einfach euren alten Namen – den Namen, der euch an eine Zeit erinnert, in der ihr euch nicht frei, nicht ganz, nicht *ihr selbst* gefühlt habt. Autsch. Das tut weh, oder? Studien betonen, wie wichtig die Akzeptanz des gewählten Namens für das Wohlbefinden ist. [1]
Deadnaming bezeichnet die Verwendung des ehemaligen Namens (Geburtsnamens) einer Person, nachdem diese ihren Namen geändert hat, um besser zu ihrer Geschlechtsidentität zu passen. Es ist entscheidend zu verstehen, dass dies in der Regel ohne Zustimmung und gegen den ausdrücklichen Willen der betroffenen Person geschieht. [2]
Der Begriff "dead name" (also "toter Name") kommt aus dem Englischen und ist ziemlich drastisch, oder? Er soll klarmachen: Der alte Name ist für die Person gestorben. Er gehört der Vergangenheit an. Er ist nicht mehr Teil ihrer Identität.
Der neue, selbstgewählte Name hingegen – der ist lebendig! Er ist ein Ausdruck der wahren Identität, ein Zeichen von Selbstbestimmung und Empowerment. Er ist wie ein neues Leben, das beginnt. 💖
Deadnaming ist nicht einfach nur "unhöflich". Es ist viel mehr als das. Es ist ein Angriff auf die Identität und Würde der betroffenen Person. Warum? Hier ein paar Gründe:
Die Folgen von Deadnaming können echt heftig sein: [3] Studien zum Thema "Minority Stress" verdeutlichen, dass wiederholte Diskriminierungserfahrungen, wie das Deadnaming, zu einer erhöhten psychischen Belastung führen können. [4]
Bild 1: Die Last des alten Ichs: Auch mit dem neuen Namen können alte Wunden noch schmerzen - Calè Teko©
Du willst ein Ally sein und trans*, inter* und nicht-binäre Menschen unterstützen? Super! Hier sind ein paar Tipps, wie du Deadnaming vermeiden und ein respektvolles Umfeld schaffen kannst: [5]
Bild 2: Befreit und selbstbestimmt: Der neue Name als Zeichen eines neuen Lebensgefühls - Calè Teko©
Es ist eigentlich ganz einfach: Behandle andere Menschen so, wie du selbst behandelt werden möchtest. Respektiere ihre Identität, ihren Namen, ihre Pronomen. Zeig Empathie und sei ein*e Ally. Gemeinsam können wir eine Welt schaffen, in der sich alle Menschen sicher, wohl und akzeptiert fühlen – egal, wer sie sind oder wie sie sich nennen. ❤️
1 Grossman, A. H., & D'Augelli, A. R. (2007). Transgender youth and the family: Promising practices to support positive development. Journal of LGBT Youth, 4 (2-3), 91–116. Zurück zum Text
2 Bundesverband Trans*. https://www.bundesverband-trans.de/ (Informationen und Ressourcen zu Transgender-Themen) Zurück zum Text
3 dgti e.V.. https://dgti.org/ (Deutsche Gesellschaft für Transidentität und Intersexualität) Zurück zum Text
4 Hendricks, M. L., & Testa, R. J. (2012). A conceptual framework for clinical work with transgender and gender nonconforming clients: An adaptation of the minority stress model. Professional Psychology: Research and Practice, 43 (5), 450–458. Zurück zum Text
5 TransInterQueer e.V.. https://www.transinterqueer.org/ (Beratung, Unterstützung und politische Arbeit) Zurück zum Text
6 Nadal, K. L., Whitman, C. N., Davis, L. S., Wong, K., & Li, P. (2016). Microaggressions Toward Transgender People: An Exploratory Study. Journal of LGBT Issues in Counseling, 10 (1), 13–33. Zurück zum Text
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